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Wie wird der Laser eingesetzt?

Laserlicht mit der Wellenlänge 635 nm dringt zwei Millimeter in die Haut ein. Die Eindringtiefe ist physikalisch definiert als Absorption von 66,6% der Photonen. 33,3% erreichen tiefere Gewebeschichten, wobei einige durch eine Kombination von Streuung und Brechung sehr tief eindringen und in den Mitochondrien der Fettzellen biochemische Effekte erzeugen. Als Beispiel stelle man sich einen Laserpointer vor, den man sich an einen Finger hält. Man wird das Licht durch den Finger scheinen sehen, was zeigt, dass einige Photonen so tief eindringen, dass man sie auf der anderen Seite des Fingers sehen kann.

Da 66,6% der Photonen schon in der Haut absorbiert sind, ist die Energiedichte der verbliebenen 33,3% zu gering, um noch eine nennenswerte thermische Wirkung auf das Gewebe zu haben. Für die biochemische Stimulation der Mitochondrien ist die verbliebene Anzahl von Photonen aber mehr als ausreichend.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Laserlicht mit der Wellenlänge 635 nm durchaus Interaktionen mit Fettzellen in mehr als fünf Zentimetern Tiefe auslöst.

Ist die Anwendung geprüft?

Bis vor kurzem wurde der Zerona-Laser zur Schmerz- und Entzündungsbehandlung und als Ergänzung bei der Fettabsaugung eingesetzt. Im August 2010 wurde der Laser von der FDA spezifisch für die Indikation „Umfangreduktion“ zugelassen. Die FDA erklärte, dass Zerona nicht nur sicher, sondern auch wirksam ist. Sie bestimmte:

  • Zerona ist Gerät, welches Low-Level-Laserlicht für die Spaltung von Fettzellen im Fettgewebe verwendet, um Fett und Lipide aus diesen Zellen für nicht-invasive, ästhetische Verfahren freizusetzen.
  • Das Zerona-Verfahren ist für den Einsatz als nicht-invasive, dermatologisch-ästhetische Behandlung für die Umfangreduktion von Taille, Hüften und Oberschenkeln angezeigt.
  • Die klinischen Daten, die der Hersteller Erchonia eingereicht hat, bieten hinreichende Gewähr für die Sicherheit und Wirksamkeit des Produktes.

Es ist sehr untypisch für die FDA, Aussagen über die Wirksamkeit der Produkte zu machen. Das ist ein Beweis für die Stärke und Qualität der klinischen Daten, die von Erchonia eingereicht wurden.

Ist die Behandlung sicher?

Ja. Die Zerona-Behandlung regt photochemische Prozesse an, wobei das Laserlicht eine Beschleunigung von natürlich ablaufenden Prozessen bewirkt. Die Behandlung ist schmerzfrei. Übliche Aktivitäten können sofort nach der Behandlung wieder aufgenommen werden.

Kann Zerona Krebs verursachen?

Nein. Zerona wirkt mit schwachen Lichtimpulsen im sichtbaren Spektrum auf unsere Körperzellen und stimuliert sie zu besserer Leistung und beschleunigt natürlicherweise ablaufende Stoffwechselprozesse. LLLT wird seit über 40 Jahren angewandt und nie haben sich Hinweise auf eine Krebsauslösung ergeben. Sicherheitshalber sollten aber Patienten mit einer Krebserkrankung nicht behandelt werden.

Besteht die Gefahr einer Fettembolie?

Nein. Fettembolien treten auf, wenn Gruppen von Fettzellen nach einem Trauma wie einem Knochenbruch in den Blutkreislauf gelangen. Zerona zerstört keine Fettzellen. Durch das Zerona-Verfahren wird das aus den Zellen ausgetretene Fett zunächst im lymphatischen System verarbeitet und durch Lipasen in freie Fettsäuren und Glycerin zerlegt, bevor diese in den Blutkreislauf gelangen, demnach gibt es kein Risiko für eine Fettembolie.

Was passiert mit dem freigesetzten Fett?

Das freigesetzte Fett wird vom Lymphgefäßsystem aufgenommen und abtransportiert. Makrophagen (Fresszellen) und Lipasen (bestimmte Enzyme) zerlegen das Fett in freie Fettsäuren und Glycerin. Diese Bausteine sind klein genug, um in den Blutkreislauf zu gelangen. Hier sind die Fettsäuren leicht verfügbarer Kraftstoff für den Körper. Was nicht zur Energiegewinnung verbraucht wird, gelangt in die Leber, wo es oxidiert und in den Darm ausgeschieden wird oder für die erneute Aufnahme in die Fettzelle aufbereitet wird.

In wissenschaftlichen Studien wird noch untersucht, wie viel oxidiert und wie viel wieder gespeichert wird. Eine klinische Studie an 567 Patienten in den USA zeigte, dass tatsächlich mehr oxidiert und ausgeschieden wird, da es keine sichtbare oder messbare Wiedereinlagerung in den behandelten Bereichen gibt.

Wie lange wird die Soft-Lasertechnik schon angewandt?

Die Wirkung des 635 nm-Lasers auf das Fettgewebe wird seit 2001 in der plastischen Chirurgie zur Unterstützung bei der Fettabsaugung verwendet.

Ausgehend von diesen Erfahrungen wurde die völlig nicht-invasive Zerona-Technik entwickelt. Seit 2008 wird der Laser in Studien und seit 2009 von mittlerweile mehr als 1.300 Ärzten eingesetzt, die schon Zehntausende von Patienten behandelt haben.

Behandlungsdauer

Warum sechs Behandlungen?

Für eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie wurde angenommen, dass sechs Behandlungen innerhalb von zwei Wochen erforderlich sind, um die Poren in den Fettzellen lang genug offen zu halten, damit das Fett aus den Fettzellen austreten kann. Der durchschnittliche Umfangverlust, gemessen an Taille, Hüften und Oberschenkeln, betrug durchschnittlich 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter).

Warum sollte alle zwei bis drei Tage behandelt werden?

Klinische Untersuchungen zeigten, dass die Poren, die durch den Laser entstehen, nur 24 bis 72 Stunden offen bleiben. Um sicherzustellen, dass die Poren über diesen Zeitraum sicher offen bleiben und ein optimales Ergebnis erzielt wird, hat sich eine Behandlung alle zwei bis drei Tage als besonders effektiv erwiesen.

Erzielen mehr Behandlungen bessere Ergebnisse?

Ja, zusätzliche Behandlungen führen zu besseren Ergebnissen. Eine zusätzliche Serie von Zerona-Behandlungen kann unmittelbar an die erste Serie angeschlossen werden. Zusätzliche Behandlungen werden auch für Patienten empfohlen, die über ein träges Lymphsystem verfügen oder keinen optimalen Lebensstiel pflegen und nicht angemessen auf die Original-Serie von sechs Behandlungen in zwei Wochen reagieren.

Wären längere Behandlungszeiten nicht effektiver?

Nein. Frühere Studien zeigten, dass Fettzellen schon nach sechs Minuten Laserbestrahlung beginnen, sich zu öffnen und das meiste Fett nach 15 Minuten aus der Zelle ausgetreten ist. Bessere Ergebnisse sind nur durch mehr Laserbehandlungen zu erwarten und nicht durch längere.

 

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